Jacek Chamot

Jacek Chamot, geboren 1978, ist ein vielseitiger Filmemacher, der sich für alle Aspekte der Filmkunst begeistert. Als Absolvent der Filmhochschule Łódź ist er als Autor von Kinotrailern, Filmen, dokumentarischen Impressionen, Musikvideos und Videokunst tätig. Er arbeitet als Editor, Kameramann, Drehbuchautor und Regisseur und lehrt am Institut für Journalismus und soziale Kommunikation der Universität Wrocław.

Chamot begann seine Karriere in der unabhängigen Filmszene und kollaborierte mit prominenten Regisseuren wie Dominik Matwiejczyk und Bodo Kox. Dabei war er als Kameramann, Cutter und zweiter Regisseur unter anderem an den Filmen „A Kurze Hysterie der Zeit“ (2005), „Slaughterhouse No. 1“ (2006), „Doppelgänger“ (2005) und „Don’t Panic“ (2007) beteiligt.

Er ist bekannt für seine Arbeit an Trailern für renommierte Regisseure wie Jan Klata, Krystian Lupa, Krzysztof Warlikowski, Monika Strzępka, Anna Smolar, Katarzyna Kalwat, Marcin Liber und Michał Borczuch. Zudem hat er mehrere Dokumentarfilme über Kunst realisiert, darunter jährliche Eindrücke aus der SURVIVAL Contemporary Art Review und einen Kurzfilm über die Ausstellung „Dispossession“ auf der 56. Internationalen Kunstbiennale Venedig (2015).

Chamot produzierte auch Festivalfernsehen für das Internationale Theaterfestival DIALOG WROCŁAW und ist Co-Autor des Dokumentarfilms Sounds of Silence (2013), der sich mit Meditation im Gefängnis beschäftigt und in Zusammenarbeit mit Inhaftierten entstand. Im Jahr 2019 präsentierte er seine Videoarbeit „Islands_03“ auf der WRO-Medienkunstbiennale.