Mauro Hertig

Mauro Hertig ist ein Schweizer Komponist, dessen Musik sowohl große Ensembles als auch kammermusikalische Formationen bedient. Er studierte in Zürich Komposition unter Isabel Mundry, Beat Furrer und Klaus Lang. Bezeichnend für seine Arbeiten ist die Verwandlung der Bühne in eine computerspielartige Umgebung, die Klänge, Sprache und Tastsinn zum Mittel der Interaktion umwandelt. Seine Werke wurden von den wichtigsten Ensembles und Festivals der zeitgenössischen Musik gefördert, darunter etwa Basel Sinfonietta, Ensemble Recherche, Collegium Novum Zürich, der Österreichische Rundfunk, die Wittener Tage für Neue Kammermusik, Impuls Festival Graz, Royaumont Foundation, das Festival für Neue Musik Rümlingen, Open Music Austria und das Ensemble Tzara 2016 wurde Hertig vom Ulysses-Netzwerk zum ›Promising Young Composer‹ gewählt, worauf eine von 2017 bis 2020 anhaltende

Folge künstlerischer Residenzen folgte. So war er als Composer in Residence an der Camargo Foundation, dem Institute for Computer Music and Sound Technology (ICST) in Zürich und dem 180° Festival für innovative Kunst in Sofia. 2021-23 erhielt er u. a. Kompositionsaufträge für sein gemeinsam mit Basel Sinfonietta realisiertes Orchesterwerk ›Loosing the Red Queen's Race‹. Das Werk wurde in Basel und Deutschland aufgeführt. Sein Stück ›Mum Hum‹ wurde auf den Wittener Tagen für Neue Musik uraufgeführt und als Sound-installation im DHMD in Dresden ausgestellt. 2023 stellte er drei Werke für das Impuls Festival Graz fertig, darunter sein jüngstes Auftragswerk für das Hand Werk Ensemble und Strings+Noise.